Angelo Stiller: VfB-Stuttgart-Direktor äußert sich zum Interesse von Manchester United

epa12325100 Angelo Stiller of Stuttgart during the German DFB Cup first round soccer match between Eintracht Braunschweig and VfB Stuttgart, in Braunschweig, Germany, 26 August 2025. EPA/HANNIBAL HANSCHKE CONDITIONS - ATTENTION: The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Stuttgarter Mittelfeldspieler auf dem Radar von United

Angelo Stiller, der talentierte tiefstehende Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart, zieht weiterhin großes Interesse europäischer Topklubs auf sich – darunter auch Manchester United, die ihn genau beobachten. Laut Berichten von Fabrizio Romano ist das Interesse von United real, obwohl bislang noch keine formalen Verhandlungen begonnen haben.

Uniteds langfristiger Plan

Journalist Ben Jacobs zufolge könnte Manchester United einen möglichen Transfer von Stiller eher im Sommer als im kommenden Winterfenster erneut prüfen. Diese Strategie deckt sich mit weiteren Berichten, wonach United Verstärkungen im Mittelfeld als zentrales Ziel für 2026 unter der aktuellen sportlichen Führung ansieht.

Sportdirektor Jason Wilcox soll Stiller bereits seit Jahren verfolgen, was ihn eher zu einem langfristigen Wunschspieler als zu einer kurzfristigen Lösung macht.

Stuttgarts Perspektive: Vertrag & Bewertung

Der VfB Stuttgart scheint die anhaltenden Spekulationen gelassen zu sehen. Sportdirektor Fabian Wohlgemuth sagte gegenüber Sky Deutschland:

> „Er hat einen Vertrag bei uns. Es ist viel zu früh, um darüber zu spekulieren.“

Dennoch räumte er ein, dass „ein oder zwei Klubs ein Auge auf ihn geworfen haben“, angesichts Stillers starker Leistungen. Laut Sports Mole bewertet Stuttgart den Spieler intern auf rund 50 Millionen Euro (ca. 43,5 Mio. Pfund). Obwohl sein Vertrag angeblich eine Ausstiegsklausel über 40 Millionen Euro enthält, hat der Verein die Möglichkeit, diese Klausel für nur 2 Millionen Euro „herauszukaufen“ – was ihnen zusätzliche Verhandlungsmacht gibt.

Stillers eigene Sicht auf seine Zukunft

Nicht nur die Vereine sprechen über seine Zukunft – auch Stiller selbst hat sich zu seinen Ambitionen geäußert. In einem Interview (via Tribuna.com) bestätigte er, dass er „früher oder später an einem Wechsel ins Ausland interessiert“ sei. Besonders hob er seine Bewunderung für Florian Wirtz’ Wechsel zum FC Liverpool hervor und erwähnte zudem seinen langfristigen Traum, später einmal in den USA zu spielen.

Hindernisse & Timing

Trotz des Interesses könnte der Weg für United kompliziert werden. Quellen zufolge gab es im letzten Transferfenster keine ernsthaften Gespräche über eine Verpflichtung Stillers. Außerdem glaubt Ben Jacobs, dass United im Januar nicht auf einen Transfer drängen wird, sondern eher auf nächsten Sommer zielt.

Darüber hinaus könnte Stillers Marktwert weiter steigen – vor allem, wenn er seine aktuelle Form hält oder bei der kommenden Weltmeisterschaft herausragt.

Die öffentliche Haltung des VfB

Die Stuttgarter Führung vermittelt weiterhin den Eindruck, dass man nicht zum Verkauf gezwungen ist. Wohlgemuth betonte erneut, dass Stiller einen langfristigen Vertrag besitzt und dass man grundsätzlich zufrieden sei, ihn zu halten. Dennoch schloss er ein zukünftiges Angebot nicht kategorisch aus und bestätigte, dass Topklubs „ein Auge auf ihn geworfen haben“.

Auswirkungen für Manchester United

Mittelfeld-Umbau: United sieht in Stiller eine erschwinglichere, aber dennoch hochveranlagte Alternative zu anderen Mittelfeldzielen.

Strategisches Timing: Der Verein könnte für 2026 einen größeren Kaderumbau planen.

Verhandlungsspielraum: Stuttgarts besondere Vertragsklausel verleiht dem Klub eine starke Position, falls United ernst machen sollte.

Fazit

Angelo Stiller ist für Manchester United ein äußerst attraktiver Kandidat: technisch stark, taktisch reif und weiterhin auf einem aufsteigenden Karriereweg. Während Uniteds Interesse eindeutig ist, signalisiert Stuttgart eine selbstbewusste Haltung und sieht keinen unmittelbaren Verkaufsdruck. Ob ein Transfer zustande kommt, dürfte letztlich vom richtigen Timing, der Bewertung und Uniteds langfristiger Mittelfeldstrategie abhängen. Vorerst bleibt es eine Situation des Abwartens – eine, die jedoch die Richtung für Unit

ed im Jahr 2026 maßgeblich beeinflussen könnte.

 

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