EILMELDUNG: VfB Stuttgart sichert sich Leihgeschäft mit Kaufoption für Manchester Citys James McAtee

 

Stuttgart, Deutschland – In einem bedeutenden Transfercoup für die Bundesliga hat sich der VfB Stuttgart die Dienste des hochgeschätzten Mittelfeldspielers James McAtee von Manchester City gesichert. Der Leihvertrag über eine Saison wurde laut Klubquellen am Samstag bestätigt und beinhaltet eine verpflichtende Kaufoption über 25 Millionen Euro – abhängig von bestimmten Leistungskennzahlen. Die medizinischen Untersuchungen sind für kommende Woche angesetzt.

Struktur und Timing des Deals

Leihmodell: Zunächst ein 12-monatiges Leihgeschäft mit Kaufverpflichtung, wenn McAtee in mindestens 50 % der Pflichtspiele in der Startelf steht.

Finanzielle Details: Fester Kaufpreis von 25 Millionen Euro (ca. 21 Mio. Pfund), durch Boni auf bis zu 30 Millionen Euro steigerbar.

Medizincheck & Zeitplan: Anfang kommender Woche, nach McAtees Teilnahme an der U21-Europameisterschaft 2025 mit England.

Warum sich Stuttgart durchsetzte

Stuttgart konnte sich im Rennen um McAtee gegen starke Konkurrenz von Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und RB Leipzig durchsetzen, indem dem 22-Jährigen eine zentrale kreative Rolle garantiert wurde – ein entscheidender Wunsch des Spielers nach nur 342 Premier-League-Minuten in der Saison 2024/25 bei City.

Sein Wunsch, sich in der Bundesliga weiterzuentwickeln – inspiriert vom Werdegang von Jadon Sancho und Jude Bellingham – passte perfekt zu Stuttgarts Projekt.

„James sieht Stuttgart als die ideale Plattform, um durchzustarten,“ verriet ein Insider. „Der offensive Spielstil und der Fokus auf junge Talente waren ausschlaggebend.“

Strategische Weichenstellung in Stuttgart

Sportdirektor Fabian Wohlgemuth identifizierte McAtee als idealen Ersatz für Enzo Millot, dessen Zukunft nach dem DFB-Pokal-Triumph des VfB weiter ungewiss ist.

McAtees Vielseitigkeit – sowohl als klassischer Zehner als auch als box-to-box-Mittelfeldspieler – passt optimal zu Sebastian Hoeneß’ pressingorientiertem System und soll die dringend benötigte Torgefahr aus dem Mittelfeld bringen.

Frust bei Manchester City

Der Wechsel folgt auf McAtees Wechselwunsch im Januar – damals blockiert von Pep Guardiola wegen der Verletzungsmisere im Team – sowie seiner Nichtberücksichtigung für das FA-Cup-Finale.

Trotz sieben Toren in 27 Einsätzen (936 Minuten) wurde McAtees Rolle durch Citys Interesse an Rayan Cherki (Lyon) und Tijjani Reijnders (AC Mailand) zunehmend marginalisiert. Seine Entscheidung, die U21-EM mit England der Klub-WM mit City vorzuziehen, machte seinen Abschied unausweichlich.

Dynamik im Transferpoker

Leverkusen: Bot ein Leihgeschäft mit Kaufoption für Januar an, scheiterte jedoch an FIFA-Regularien für Leihspieler.

Premier-League-Interesse: Anfragen von Nottingham Forest, Tottenham und West Ham, doch McAtee bevorzugte die Entwicklung in der Bundesliga.

Citys Haltung: Zögerlich beim endgültigen Verkauf, stimmte jedoch einem Leihgeschäft mit Kaufverpflichtung zu – wohl inklusive Rückkaufklausel.

Die größere Perspektive

Dieser Transfer unterstreicht Stuttgarts Ambitionen, nach dem Pokalsieg in der Bundesliga oben mitzuspielen und Bayern sowie Dortmund herauszufordern.

Für Manchester City fügt sich der Deal in ein strategisches Muster: Talente entwickeln und anschließend gewinnbringend verkaufen – wie zuletzt bei Cole Palmer (47 Mio. Euro). McAtees Wechsel erinnert an Kevin De Bruynes damaligen Schritt in die Bundesliga mit 22 Jahren – ein Weg, dem nun viele englische Top-Talente folgen.

„Stuttgart kauft nicht nur einen Spieler – sie investieren in eine Idee,“ analysierte Sky-Deutschland-Reporter Florian Plettenberg. „McAtee verkörpert genau das spielerische Profil, das der deutsche Fußball perfektionieren kann.“

Sollten die medizinischen Tests wie geplant verlaufen, könnte McAtee bereits bis zum 20. Juli in der Vorbereitung für Stuttgart debütieren – ein möglicher Wendepunkt für Klub und Spieler.

 

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